Anwendung

Einsatzgebiet

Magnetsensoren werden vorzugsweise dort eingesetzt, wo mechanisch betätigte Endschalter aufgrund ungünstiger Betriebsbedingungen wie hohe oder geringe Anfahrgeschwindigkeiten, große Schalthäufigkeit, starker Staub- und Schmutzeinfluss, hohe Feuchtigkeit, chemische Atmosphäre, große Schwankungen im Betätigungsabstand nicht mehr zufrieden stellend arbeiten. Auch bei aggressiven Medien sowie in der Nahrungsmittelindustrie ist eine sichere Kontaktgabe gewährleistet, da die Kontakte gekapselt sind. Somit sind Magnetsensoren z.B. geeignet zur Lauf- und Stillstandsüberwachung an Maschinen und Anlagen, als Zählschalter, als Stationsschalter bei Förderanlagen und Hochregallagern sowie zur Stellungsanzeige von Klappen, Schiebern und Ventilen.

Im Aufzugbau finden Magnetsensoren bevorzugt Verwendung bei der Positionierung und Steuerung der Aufzugkabine.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die elektrische Steuerung des Arbeitshubes und die Positionsanzeige an Pneumatikzylindern.

Aufbau und Wirkungsweise

Die Magnetsensoren werden durch einen Permanentmagneten der Reihe M berührungslos betätigt. Die Geräte sind wahlweise mit einem Schließer-, Öffner-, Wechsler- oder Rasterkontakt erhältlich. Alle in diesem Abschnitt beschriebenen Magnetsensoren werden mit konfektionierter Anschlussleitung oder Steckanschluss geliefert.

Die Magnetsensoren zur Steuerung und Positionierung an Pneumatikzylindern werden durch im Inneren am Kolben befindliche Permanentmagnete betätigt.

Beim Einsatz von Magnetsensoren ist auf eine magnetfeldfreie Umgebung zu achten.

Die in diesem Kapitel aufgeführten Magnetsensoren tragen das CE-Zeichen nach der Niederspannungsrichtlinie 06/95/EG.

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Funktionsprinzip

Magnetsensoren Raster bei frontseitiger Betätigung
Magnetsensoren Raster bei seitlicher Betätigung
Magnetsensoren an einer Drehtür