Sensoren

Immer häufiger werden berührungslos wirkende Sensoren als Alternative zu mechanisch betätigten Endschaltern eingesetzt. Das verschleißfreie Wirkprinzip schafft die Voraussetzung für eine lange Lebensdauer, und das Fehlen von mechanischen Betätigern erleichtert den Einsatz in stark verschmutzter Umgebung sowie im hygienegerechten Umfeld.

Außerdem bieten sie Vorteile bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen wie zum Beispiel hohe oder geringe Anfahrgeschwindigkeiten, große Schalthäufigkeit und große Schwankungen im Betätigungsabstand.

Steute entwickelt Sensoren, die nach verschiedenen Wirkprinzipien arbeiten (Magnet-, Induktiv- und Lichtsensoren) und sich für diverse Aufgabengebiete eignen.

Induktivsensoren

Induktivsensoren unterscheiden sich von Magnetsensoren u.a. dadurch, dass sie keinen magnetischen Betätiger benötigen. Sie detektieren Metall auch durch nichtmetallische Werkstoffe hindurch und lösen dann ein Signal aus. Zu den häufigen Anwendungsbereichen gehört die Positionierung von Maschinenkomponenten unter widrigen Bedingungen.

Neben Induktivsensoren für die allgemeine Automation umfasst das Produktprogramm von steute auch Induktivsensoren für Extreme-Anwendungen (starke Verschmutzung, hygienesensible Bereiche, extreme Temperaturen) und Funk-Induktivsensoren.

Magnetsensoren

Typische Anwendungsgebiete von Magnetsensoren sind u.a. die Lauf- und Stillstandsüberwachung an Maschinen und Anlagen sowie die Stellungsüberwachung von Klappen, Schiebern und Ventilen. Als Betätiger kommen Permanentmagnete zum Einsatz. Steute bietet hier ein umfassendes Programm an Sensoren in zylindrischer und rechteckiger Bauform. Dazu gehören Baureihen im Kunststoff- und Metallgehäuse, mit großen Schaltabständen und in extrem kompakter Bauform. Eine Besonderheit im steute-Programm sind die kabellosen Magnetsensoren mit Funktechnologie.

Aufgrund der gekapselten Bauweise eignen sich Magnetsensoren sehr gut für Anwendungen unter extremen Umgebungsbedingungen (Staub, Feuchtigkeit, aggressive Medien und Temperaturbereiche von -60 °C bis +130 °C). Baureihen mit ATEX-Zertifizierung für explosionsgefährdete Bereiche stehen ebenfalls zur Verfügung.

Lichtsensoren

Als Alternative zu elektromechanischen Funk-Positionsschaltern, die z.B. die Belegung von Regalfeldern mit Behältern detektieren (E-Kanban), bietet sich der Einsatz von Funk-Lichttastern an. Diese optischen Sensoren im steute-Programm lassen sich auch in das Funknetzwerk sWave.NET® integrieren.

Sicherheitssensoren

Für sicherheitsgerichtete Anwendungen stehen unterschiedliche Bauformen von Sicherheitssensoren zur Auswahl. Auch hier gelten die Vorteile der gekapselten Bauweise und des bündigen Einbaus in die Umgebungskonstruktion. Deshalb sind diese Sensoren bestens geeignet für die Stellungsüberwachung von Schutztüren in stark verschmutzter, korrosiver oder hygienesensibler Umgebung. Zu den Spezialitäten in diesem Produktbereich gehören Sicherheitssensoren für explosionsgefährdete Bereiche. Selbstverständlich gehören auch die entsprechenden Schutztürwächter (Sicherheitsrelaisbausteine) zum Programm.