Forschungsprojekte bei steute

Extreme Forschungsprojekte

Entwicklung von Schaltgeräten für die Anwendung im erweiterten Temperaturbereich und Explosionsschutz

Schaltgeräte werden in unzähligen Prozessen und Anwendungen zur Steuerung von beweglichen Teilen und Anlagen eingesetzt. Unter anderem finden sie in sicherheitsrelevanten Bereichen Verwendung und müssen teilweise unter widrigen Bedingungen mit Staub, Hitze, Kälte und Feuchtigkeit funktionieren. Schalter mit besonderer Schutzart und hoher Temperaturbeständigkeit werden insbesondere in der Lebensmittel- und Schwerindustrie, dem Schienenverkehr sowie in der Landwirtschaft und im Bergbau stark nachgefragt. Sie sollen die Sicherheit der Prozesse selbst unter Einwirkung von großer Hitze und Kälte sicherstellen. Sie kontrollieren bspw., ob die Tür zum Kühlraum geschlossen ist oder die Weiche im Schienenverkehr richtig positioniert ist.

Mit Hilfe der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie konnten Schaltgeräte für Einsatzfälle in extremsten Umgebungsbedingungen entwickelt werden.

Meditec Forschungsprojekte

Steute beteiligt sich zurzeit an zwei Forschungsprojekten:

  • Zertifizierbare integrierte Medizintechnik und IT-Systeme auf Basis offener Standards in Operationssaal und Klinik (ZiMT)
  • Nutzerschnittstellen für den OP multimodal und adaptiv gestalten (OPtimal)

Zertifizierbare integrierte Medizintechnik und IT-Systeme auf Basis offener Standards in Operationssaal und Klinik (ZiMT)

Ziele und Inhalte

Das Ziel der Initiative ist es, im vorwettbewerblichen Bereich der medizintechnischen Forschung und Entwicklung grundlegende Konzepte für die sichere dynamische Vernetzung von Komponenten in OP-Saal und Klinik auf Basis eines offenen Standards zu erarbeiten, zu evaluieren und mit derzeitigen nationalen und internationalen Normungsaktivitäten zu synchronisieren. Die Vernetzung computergesteuerter Medizingeräte im OP untereinander und die Interaktion dieser Geräte mit medizinisch zugelassener Software ist eine besondere Herausforderung an die Informations- und Kommunikationswirtschaft im medizinischen Applikationsumfeld.

Speziell ausgewählte NRW-Unternehmen sollen im Rahmen des Projekts ein integriertes OP-System inklusive zentraler (chirurgischer) Arbeitsstation entwickeln, dessen Konzepte bereits im vorherigen BMBF Leuchtturmprojekt OR.NET in Teilen entwickelt wurden. Diese Konzepte sollen nun erweitert und auf weitere Fachrichtungen bzw. klinische Partner übertragen werden. Ziel ist dabei die Etablierung eines NRW-Netzwerks zur nachhaltigen Weiterentwicklung und Verstetigung der verwendeten Technologien und Standards. Am Standort Aachen sollen projektrelevante (Produkt-)Entwicklungen erstmals zum Aufbau eines Referenz-, Ausbildungs-, Test- und Demo-Zentrums führen.

Das Konsortium
  • SurgiTAIX AG (Konsortialführung)
  • Beger Design
  • Localite GmbH
  • steute Schaltgeräte GmbH & Co. KG
  • Lehrstuhl für Medizintechnik (mediTEC) der RWTH Aachen
  • Klinik für Neurochirurgie, UK Aachen
  • Klinik für Orthopädie, UK Aachen
  • Klinik für Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Plastische Kopf- und Halschirurgie, UK Aachen
Arbeitspakete
  1. OP-Vernetzung
  2. Mensch-Maschine-Interaktion
  3. Strategien und Methoden zur Unterstützung des Konformitätsbewertungsverfahrens für offen vernetzte Medizingeräte
  4. Standardisierung
  5. Demo-, Test-, Ausbildungszentren für offen vernetzte Medizingeräte
  6. Projektmanagement

Nutzerschnittstellen für den OP multimodal und adaptiv gestalten (OPtimal)

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsmaßnahme "Technologietransfer" des Spitzenclusters it's OWL werden Transferprojekte durchgeführt, die den Transfer von aktuellen Methoden und Verfahren aus der Forschung in die regionale Industrie zum Ziel haben. Das Transferprojekt OPtimal (Nutzerschnittstellen für den OP multimodal und adaptiv gestalten) wird gemeinsam mit dem CITEC der Universität Bielefeld durchgeführt.
Das Ziel des Transferprojekts besteht darin, Konzepte für innovative Bedienschnittstellen im OP zu entwickeln und diese zu evaluieren. Da vor dem Hintergrund eines stetig breiter werdenden Funktionsspektrums in der Medizintechnik die Mensch-Maschine-Interaktion jedoch an ihre Grenzen stößt, sollen Interaktionsmöglichkeiten gefunden werden, die über die Bedienung eines Medizingerätes mit jeweils einem Fußschalter hinausgehen. Hierbei wird insbesondere das Potential multimodaler Interaktion und eines adaptiven Interaktionsmanagements exploriert.

Transferprojekt innerhalb des Spitzenclusters it’s OWL